Alltag, Trainerleben
Kommentare 11

Die Kunst der Gelassenheit mit „besonderem“ Hund

Wie gelassen ist man, mit einem Hund der nicht der Einfachste ist? Etwas was mich beim Training gerne gefragt wird. Wie schaffst du es, so gelassen zu sein? Viele Leute glauben, ich war immer so oder ich nehme unsere Situation nicht ernst oder war- dabei sehen sie nur das, was sie mit ihrem Auge in einer Situation erfassen können und wie man weiß, ist das nie alles was man sieht….

Doch es war ein wirklich krasser weg – zur gelassenen Hundemama und auch Trainerin. Es war ätzend, es war schwer, es war zum heulen, zum freuen… kurzum eine Achterbahn der Gefühle und das jeden scheiss Tag aufs neue. Oft verliert man den Mut, die Lust und kommt an seine Grenzen. Worin ich immer gut war in dieser Zeit und es zum Teil auch heute noch bin, war das Jammern in und nach den schlimmen Momenten. In solchen Situationen, wo man an seine Grenzen kommt. Es gab einfach Tage, da konnte ich alles infrage stellen, weil eine Situation nicht geklappt hat. Vor allen, als es mit Vela immer wieder Rückschläge gab. Heute weiß ich, dass sie zum Alltag gehören, situationsbedingt sind und keiner perfekt ist und man Raum für Fehler lassen muss. Doch damals wollte ich keine Rückschläge sehen und erst recht nicht machen. Es war nicht nur Frustrierend als Hundemama, sondern auch als Trainerin. Und schnell zweifelte ich am ganzen System.


Dabei ist unser Leben und das System gar nicht jammernswert und ich habe viel, wofür ich unendlich dankbar bin. Diese vielen schönen Dinge zu sehen fällt jedoch oft schwer, wenn ich erst mal im Jammermodus gefangen bin. Dabei umschloss das jammern einen Teil im Leben und nicht das ganze Leben. Ist das normal? Dabei ist mein Leben bestimmt nicht schwieriger wie bei jedem anderen auch. Im Gegenteil! Ich finde, ich habe es mir manchen Dingen richtig gut getroffen. Wir haben ein schönes Heim, ich habe den wohl besten Freund seit nun über 4 Jahren an meiner Seite, wir haben wunderbare Tiere und wenn ich morgens aufstehe, quaken die Enten am Schlafzimmer Fenster in „unserem“ kleinen Bach. Trotzdem geht mir dieses „Lebensgefühl“ bei Rückschlägen manchmal verloren.

Ich habe mich gefragt: Wie sich diese, ich nenne Sie mal “ weibliche Launen“ auf Vela widerspiegeln und auswirken? Doch um das herauszufinden, müsste ich wohl aufhören immer zu jammern und hektisch zu sein?! Oh je….


Selbstkontrolle. Kühler Kopf für Frauchen. Reiche mir einen Eiskübel!!

Wie beginnt man so etwas? Wie lernt man mehr Selbstkontrolle? Atemübungen? Bücher lesen? Wo fängt man eigendlich an und wie? Vor einiger Zeit habe ich dazu einen tollen Artikel gelesen, wo einem Tipps und 5 Schritte zur Selbstkontrolle gegeben worden sind. Ich muss sagen, diese haben mir wirklich gut gefallen:

  • Akzeptiere wie es dir grade geht und wo du grade stehst
  • Überlege dir, wohin du möchtest
  • Wage den Anfang
  • Plane voraus und halte Ausschau nach Hindernissen
  • Geh immer weiter, bist du an deinem Ziel angekommen bist

Es besteht nicht aus höherer Wissenschaft, es was einfach und logisch. Als ob es aus einem Gespräch heraus entstanden ist.
Also finde ich mich mit den Situationen ab und denke nicht über den Zustand an sich nach, den ich nicht ändern kann. Ich denke darüber nach, was ich tun kann, damit sich etwas ändert.

Ich rege mich also nicht darüber auf, was Vela jetzt falsch gemacht hat. Ich überlege, was unser Traningsziel ist, arbeite Lösungen aus und setzte diese um. Diese Selbsterkenntnis hat mich während der Trainerausbildung stetig begleitet und heute kann ich von Glück reden diese Erfahrung selbst gemacht zu haben, statt darüber zu Lesen. Ich war und bin mittendrin.

Was bringt es mir, drüber nachzudenken, dass Vela dies jetzt falsch gemacht hat? Es sollte eher heißen warum hat sie es Falsch gemacht. Es kostet Energie, Nerven und Fröhlichkeit – ein Rückschlag ist nie schön. Doch mit Blick nach vorne ist es viel besser zu ertragen und es gibt wieder ein Ziel. Es geht also um einen Perspektivenwechsel in meinen Augen, oder? Als ich mich mit diesen 5 Aussagen auseinandergesetzt habe, sind mir viele Parallelen zum Hundetraining aufgefallen. Und ich konnte mir einfach immer besser erklären, warum es so gut klappt und manchmal auch eben nicht.

Gelassenheit ist ein Blickwinkel der Situation
Wie entsteht Gelassenheit? Früher dachte ich, gelassene Menschen machen sich einfach wenig Gedanken über eine Situation und sind gerne übermütig – also typisch Mensch irgendwie. Punkt. In der Welt der Hunde denke ich mir das auch oft, wenn ich Hunde sehe die eigentlich an die Leine gehören zum Beispiel frei laufen. Die Halter sind nun total gelassen oder übermütig? Das Wort Gelassenheit kann auch schnell negativ werden oder naiv wirken. Das ist etwas, was definitv auf einige Hundebesitzer zutrifft. Doch wie unterscheidet man die wissenden Gelassenen durch dir korekte einschätzung einer Situation von der Naivität?


Bist du dir über die Probleme im Klaren?
Etwas was ich mich immer Frage: Wie wirke ich auf andere Menschen mit Vela? Könnte einem ja egal sein, doch ich frage mich das schon. Ich denke, im Blog ist es teils teils, wenn ich ehrlich bin. Ich denke, dass viele mich eher als unfreundlich sehen, wenn ich meine Meinung sage. Dabei ist es einfach eine Meinung und sollte keine Wertung auf den Charakter sein.Ja ich Blogge nicht wie die „schweiz“ ich sage was ich denke ob ihcdarin geschickt bin meine Gedanken in gerechte Worte zu packen ist wieder etwas anderes.

Ich denke nun mal anderes über das Hochnehmen von Hunden, das vermenschlichen oder das klimm bim Behängen von Hunden.

Ja ich gebe zu, da fehlt auch mir oft die Gelassenheit. Sehr oft sogar, weil ich es nicht in meinen Kopf bekomme. Ich sehe die Bilder und deute den Blick der Tiere und frage mich, ob die Besitzer dies selber nicht erkennen … Auch ich muss Akzeptanz noch lernen in einigen Dingen. Vor allen in einer Welt wo jeder sich bereits Experte nennt der einen Hund hat. Man ist (vielleicht) ein Experte aber bei seinem Hund und nicht bei jeden Hund!

Bei Vela bin ich mir mehr wie im Klaren, was funktioniert und was eben nicht – so bin ich auch sicher wie wir reagieren sollte. Mein Verhalten wirkt dann auf andere Menschen wahrscheinlich unfreundlich. Doch warum beschäftig mich das, sollte das nicht deren problem sein? Auf Fragen wie : „Darf ich ihren Hund streicheln?“ kommt ein freundliches Nein von mir. Die Leute verstummen dann und ihr Blick sagt. Man ist die unfreundlich. Dabei weiß ich einfach, das Vela kein hund ist die stricheleinheiten von Fremden als freunde betrachtet im gegenteil. Für Vela ist das eins der schlimmsten Momente. Also muss sie sich nicht begrabbeln lassen von anderen und ihr helfe ihr dabei.

Ich bin meine beste Kundin -2 Meinungen in einer Person.

Ich würde Lügen wenn ich sagen würde ich ela bekommen alles hin. Ganz sicher nicht. Als Trainerin bin ihc auch vile mit Emotionen verbunden und leide und freue mich mit meinen 2 und 4 Beineigen Schützlingen. Doch eine gewissen Distanz besteht immer. Doch auch ich bin ein Mensch und ein Hundefrauchen und oft genug meine beste Kundin.

Als Hundefrauchen würde ich mir daher etwas mehr Mut wünschen. Da Vela einige Dinge bestimmt meistern würde, wo ich als Hundemama Nein sage, als Trainerin aber sagen würde: „Wir tasten uns da nun ran“. Wie lernt man also als Hundemama Gelassenheit? Etwas was ich erst nach und nach rausgefunden habe. Ehrlichkeit ist für mich einer der wichtigsten Faktoren. Ehrlich zu mir und Vela zu sein. Zu Trainieren, Zeit zu investieren, Verantwortung zu übernehmen und Raum für Fehler von mir und Vela zuzulassen.

Gefühle zu zeigen ist wichtig aber am richten Platz. Befinde ich mich in einem ewigen Teufelskreis und Negativität und Jammerei, kann ich weder Vela noch mir helfen. Sich diesen Gefühlen hinzugeben, ist der Einfache weg aber nicht der Richtige. Ich und Vela machen in diesem Sinne kleine schritte, jeder hat da sein eigenes Tempo, doch das Ziel ist in Sicht und Zeitdruck sollte man sich ohnehin nicht hingeben! Es gibt nun mal tage wo wir voller Positiver Energie nur so Strahlen und uns niemand was anhaben kann. Es gibt jeodch auch Tage wo ich heulen könnte, wenn Menschen behaupten, ein Hund sei grundsätzlich Böse, wenn er Bellt.

Die letzten Jahre habe ich gemerkt, was es mir abverlangt mit einem Hund zu leben, der ein unglaubliches Problem mit sich selbst und seiner Umwelt hat. An der Situation bin ich nicht unschuldig, denn auch meine Anfängliche Unwissenheit hat Vela dazu gebracht, selbstständig zu handeln. Sie hat in ihrem Interesse gehandelt – dabei war dies mein Part. Ich habe dieses Kapitel inzwischen abgeschlossen und kann ehrlich darüber sprechen. Ich habe mir meine Fehler ehrlich eingestanden mal mit Selbstenttäuschung & dann wieder mit Wut. Sich es einzugestehen ist das aber nur ein Schritt jetzt musste ich an meinem Verhalten auch Arbeiten….

Doch bringt es mir was daran zu denken, wie hart es war? Wie nervenaufreiben? Wie verzweifelnd? Nein! Denn dann würde man das sicher nicht durchstehen, da bin ich mir sicher! Es ist auch nicht Lobenswert – ich übernehmen einfach die Verantwortung für meine Fehler. Denn als wir uns für Vela endschieden haben, oder generell für einen Hund muss man auch eben damit rechnen das es eine Zeit gibt die nicht so toll ist. Und nicht den Hund ist nächste Tierheim abschieben. Man muss sich einfach die Frage stellen schaff ich das? Und wenn man diese Frage mit Nein beantwortet sollte man sich Fragen, ob dies ehrlich ist oder aus Faulheit?

Ich erinnere mich nun an die vielen kleinen & großen Erfolge, die Fortschritte bei Hunde- und Menschenbegegnungen. Und trotzdem hat man als Trainerin einen gewissen ungreifbaren Druck „dein Hund muss perfekt sein“ Velas und mein Verhältnis wurde wieder viel schlechter, als ich meine Ausbildung begonnen hatte und mir von Menschen mit Hund böse Blicke zugeworfen worden sind, wenn Vela an der Leine gebellt hatte und sie wussten über meinen Beruf bescheid. Die Blicke sagten alles. Also wollte ich auch alles und brach fast unter diesem Druck zusammen. Und habe alles von Vela und mir verlangt!! Mehr wie dämlich von mir.

Trainerhund als Vorzeigemodell
Der Trainerhund muss Perfekt sein- er ist DAS Aushängeschild deiner Arbeit. Dieser Satz hat mich schwer unter Druck gesetzt. Sehr lange sogar. Doch inzwsichen kann ich diesen Satz mit einem Lächeln in die Mülltonne entsorgen.

Es wird immer Menschen geben die das denken, doch das sind nicht die Menschen die ich Trainiere dies habe ich inzwsichen Akzeptiert.

Ich habe festgestellt, dass mir viel mehr Respekt und Glaubwürdigkeit entgegengebracht wird, weil ich eben keinen perfekten Hund habe. Viele meiner Kunden kennen Vela und auch sie sehen ihre Erfolge und freuen sich mit uns. Ich habe Gelassenheit gelernt, dass Vela nicht perfekt sein muss! & ihre Bedürnisse mit meinen oft gleich sind und zusammen sind wir ein Stück besser. Sie gibt oft ihr bestes und ab und an, geht sie mir auch einfach mal auf den Senkel. Doch ich bin mir ziemlich sicher, ich ihr auch. Alles hält sich irgendwie im Gleichgewicht und es gibt gute und schlechte Tage.

Der Freund als Vorzeigemodell
Ja, was würde ich nur ohne meinen Phil machen. Er ist der Ruhepol des Hauses. Das spüre nicht nur ich, sondern auch Vela. Ihre Beziehung ist so einfach und unkompliziert. Bei Herrchen fühlt sich Vela noch mal auf eine ganz andere Art und Weise sicher wie bei mir. Ich beobachte das gerne und bin so stolz auf meine beiden. Ohne ihn hätte ich diese Sicherheit und die Gelassenheit nicht erlangt. Die vielen Rückschläge und Niederlagen hat er mit einer Leichtigkeit aufgefangen, wo ich mich wieder fragte. Gelassen oder naiv? Inzwischen weiß ich es ist männliche Gelassenheit! Die Vela und mir sehr gut tut!

Ich bin jemand der viel hinterfragt und Nachdenkt – was einem manchmal zum verhängniss wird. Auch meine Ausbilderin im Hundezentrum, dachte wahrscheinlich ich bin „dumm“ dabei wollte ich alles genau wissen um keinen Fehler zu machen – also eher engagiert und wissenshungrig. Doch jeder sieht wieder nur, was er eben mit dem Auge sieht.

Fragen zu stellen ist kein Zeichen von Schwäche. Zu sagen, dass man etwas nicht kann, heißt nicht, eine Niete zu sein. Ich denke sogar, dass es eine Stärke ist! Ich kann realistisch eine Situation einschätzen und bewerten. Wenn es um Aggressionen geht, höre ich auch immer wieder „höre auf dein Bauchgefühl“ an sich eine gute Sache und oft eine gute Idee. Doch ein gutes Bauchgefühl kann nur entstehen, wenn fundiertes wissen dahinter steckt. Eine Hundeerziehung kann nicht allein auf Bauchgefühl bassieren.

Akzeptiere…und Lerne weiter

Als ich gelernt und vor allen akzeptiert habe, hatte ich das Gefühl gewissenhaft, verantwortungsvoll & vor allen respektvoll mit Vela umzugehen. Die Gelassenheit kam nicht durch Unwissenheit, sondern durch ehrliche Einsatzbereitschaft, Opfer und so vieles mehr … und ich bin so stolz auf unsere kleine Familie, dass wir das jeden Tag der Welt neu beweisen können und vor allen uns selber das man nicht Perfekt sein muss um ein gutes Leben zu führen.

Unserm Strich also viele Gefühle, jede Menge Hochs und Tiefs, erkenntnisse die bestimmt auch in der Zukunft nicht weniger werden. Wow was ein Leben… und trotzdem ganz am Ende, jetzt hier muss ich Lächeln….

Merken
Merken

11 Kommentare

  1. Wow, was für ein großartiger Artikel und es kommt mir tatsächlich so vor, als würde ich selber da schreiben – bzw. würdest du den Weg beschreiben, den ich mit meiner Pixie hinter mir habe. Schön dass ihr für euch auch Lösungen gefunden habt. Und vor allem habe ich den größten Respekt dafür, dass du für Vela deinen Job geschmissen hast und sich komplett auf sie und ihre Bedürfnisse auch beruflich konzentriert hast. Ich habe für meine „Problemchen“-Pixie meinen Blog gegründet, da ich mir sicher war – bzw. die Hoffnung hatte – dass es noch andere Hundebesitzer mit ähnlichen „Problemchen-Hunden“ da draußen gibt. Und ich diesen helfen kann. Bzw. man sich austauscht. Also danke für deine tolle Arbeit, den super Blog und ich freue mich sehr, dass ich euch gerade entdeckt habe! Liebe Grüße Rebecca

    • FrauVela sagt

      Hallo liebe Rebecca,

      schon das dir der Artikel gefällt, ja es geht mir auch so, dass es mit den vielen keinen Problemchen doch besser geht, wenn man ehrlich ist und die Unterstützung von Gleichgesinnten hilft auch sehr. Habe aber auch viel Freude daran andere Meinungen und Standpunkte zu Lesen um Situationen noch mal aus einem anderen Winkel zu sehen. Liebe grüße Vela und Anke

  2. Kati sagt

    Liebe Frau Vela,
    Vielen Dank für den tollen Artikel.
    Wir haben vor kurzem einen Hund aus Spanien bekommen, leider ohne Beschreibung der Mischlingsrasse. Unser Hund ähneld Vela jedoch stark, haben Sie vielleicht genaueren Infos über Vela’s Rasse

  3. Nick mit Chuck sagt

    DANKE! Für diesen tollen Beitrag. Auch ich habe einen Schäferhund, welcher ( trotz Versicherung des Züchters)’, absolut ein Leistungshund ist. Wir wollten aber diesmal NICHT einen Welpen aus einer Leistungszucht. Es kostet enorme Nerven, Kraft und viel Training. Er mag, seit er 1 1/2 Jahre ist keine anderen Hunde mehr….liegt nicht an ihm sondern leider wurde er mir zwei mal an der Leine gebissen…von anderen Hunden ohne Leine. Dabei sind wir extra auf die andere Straßenseite und langsam ohne zu schauen von den Hunden weg gegangen. Die haben uns verfolgt und meinen gebissen… seit dem ist er leider Leinenaggressiv, wenn ein anderer Hund ihm zu Nahe kommt. Samstag beim Hundespiel ist alles wie weg….. wie kann ich ihm nur helfen?

    • FrauVela sagt

      Hallo Nick und Cuck, solche Situationen treten leider immer häufiger auf. Hunde die an der Leine von freilaufenden Hunden gebissen werden, haben es ganz besonderes schwer. Der Hund an der Leine hat immer Nachteile . Er kann sich nicht verteidigen , aus der Situation raus und Körpersprache ist fast unmöglich . Zudem kommt hinzu das man selber an der Leine zunehmend sehr nervös wird und man selber stark dazu beiträgt. Was ganz normal ist. Auch das beim Hundespiel alles „Friede freude Eierkuchen“ ist, ist ein typisches Anzeichen . Fühlt sich dein 4 Beiner mit anderen Hunden unangeleint in einem eingezäunten Bereich sicher wirst auch du Entspannter. Diese Situation ist völlig anderes und hat wenig mit der Situation an der Leine zu tun.  Ich würde euch einen Trainer empfehlen der mit euch die Vertrauensbasis neu aufbaut. Und euch als Team stärkt und euch zeigt wir ihr euch gegenseitig helfen könnt. Den da scheint etwas kaputt gegangen zu sein. Tiefes vertrauen merkt man immer erst in ernsten Situationen . Vela und ich hatten genau die gleiche Situation damald… sie wurde an der Leine bei mir gebissen und hat mir nicht mehr über den weg getraut. Null an der Leine. Also entschied sie sich dafür selber das Kommando zu übernehmen und die Situation „selber“ zu klären aus Angst denn ich habe auch falsch damals reagiert und/oder war einfach nicht schnell genug. Wie in eurem Fall machte Vela stress an der Leine . Flippte völlig aus. Wir haben von ganz vorne anfangen müssen . Vela hat lernen müsse mir wieder zu vertrauen . Das ich weiß was ich tun muss um ihr zu helfen. Etwas ihr Selbstbewusstsein stärken und ihr gleichzeitig vermitteln das ich diese Situationen für sie Regel . Nach dem Motto „Vela zu musst dich nicht aufregen, ich mache das schon“ Das ist nichts was man mal schnell lösen kann. Pauschal kann ich dir nicht sagen was jetzt das Heilmittel ist – da es das nicht gibt . Man muss herausfinden an welchen Punkt das Vertrauen nicht mehr funktioniert und dann aufbauen.  1 1/2 Jahre ist eine sehr lange Zeit das dein Hund das Leinenverhalten festigt. Ich hoffe ihr habt einen guten Trainer der mit euch zusammen diesen Weg in der Zukunft geht…

      Viele Grüße Anke und Vela

  4. Karin sagt

    Hallo ich kann das verstehen, ich habe jetzt meinen dritten schäferhund aber keiner war je so anstrengend wie diese hündin. Sie ist wirklich sehr triebig und wäre wenn man sie nicht ständig bremst immer auf Touren. Sie kommt aus schlechten Verhältnissen und wurde im ersten Jahr 3 x verkauft. Was kann man da erwarten ich muss mich auch ständig wieder selbst korrigieren und mir vorsagen in der Ruhe liegt die kraft. Ich hab sie jetzt fast 2 jahre und es wird immer besser aber sie wird immer ein hund sein der sehr viel hundewissen braucht

  5. Jutta sagt

    Und wie machst du das, wenn Sie Aggressiv ist?? Ich lese vor allen die Aggressionsbeitäge, kannst du das auch noch näher beschreiben? Der Artikel ist gut aber doch allgemein. Ich mag es, wenn du genau drauf eingehst oder ist dort was in Planung?

  6. Melli sagt

    Ich mag es wie du deine persönliche Geschichte in sachliche Artikel einfügst. Dass du vieles negatives mit Vela erlebt hast, hat dich zu der Trainerin gemacht die du heute bist. Und ich sehe es an Melli wie gut es ihr tut bei dir zu Trainieren. Diese Leichtigkeit mit spaß und wohlwollen an die Sache zu gehen. Ich fühle mich bei dir auch nie peinlich berührt oder angegriffen, weil du nicht darauf rumkackst was ich als Hundebesitzerin FALSCH mache, sondern zeigst mir bessere Alternativen! Deine 5 Schritte merke ich im Training. Find ich Genial!

  7. Puppy&Sophie sagt

    Ich finde deine Artikel immer gut! Du wirkst super Nett! Doch wie Yvo schon sagt, viele fühlen sich gleich angegriffen, wahrscheinlich weil Sie sich selber dann wiedererkennen wenn du schreibst was man eher vermeiden soll

  8. Herzallerliebst!

    …und nein, du wirkst nicht unfreundlich, denn du hast eine Gabe, die vielen in dem geschriebenen Wort fehlt. Du schaffst es, dass es eigentlich immer sachlich und nicht persönlich rüber kommt. Das du nicht von oben herab wirkst. Leider können das nicht viele und darauf kannst du stolz sein. Das bewunder ich auch sehr bei deinen Kommentaren, dass selbst wenn der Kommentator „aggressiv“ oder „persönlich“ klingt bleibst du sachlich und greifst nicht an. Ich hoffe, dass du das nie ablegst. 🙂

    Das mit dem kühlen Kopf ist manchmal soooooo viel einfacher als gesagt. 😀

    • FrauVela sagt

      Ja jetzt werde ich aber Rot! Danke <3 Ich habe oft eher das Gefühl, dass mir die Fähigkeit beim geschrieben Wort grade fehlt. Aber sich selber einzuschätzen ist oftmals schwerer wie andere 😀 vielen Dank für deine Wort 😀 😀 😀

Schreibe einen Kommentar zu Yvo Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.