All in, Alltag
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Zurück mit Buch im Gepäck!!!

Ihr lieben, nach einer längeren Pause melden Vela und ich uns wieder zurück aus der Versenkung. Mit jeder Menge neuer Infos für euch. Buch, Grundstück, Radiointerviews aber von Vorne.

Die letzten Monate habe ich zusammen mit dem Topp Verlag ein Buch geschrieben. Und ja, keine Sorge die haben da Lektoren, die jetzt sicher meinetwegen eine Gehaltserhöhung verlangen!

Um was geht es? Angefragt wurde ein Hackbuch mit Tipps und Tricks zum Hund. Rausgekommen ist ein kleiner aber feiner Ratgeber ohne Training und vielen individuellen Ideen. Mit vielen Gedanken und Denkanstößen, Anregungen, DIY, Gesundheit und Tipps für den Hundealltag. Inzwischen weiß jeder warum Hunde Petersilie bekommen sollten und wie toll eine Karottensuppe bei Durchfall ist… aber weißt du auch was man mit einer Abgeschnittenen Wäscheklammer machen kann? oder wozu du ein Kondom in zukunft benutzen solltest? In diesem hackbuch findest du wirklich neue Dinge.

Es hat so Spaß gemacht, war aber mindestens so anstrengend, vor allen bei einem so engen Zeitplan mit 2 Job, Studium und ach unser neuer Projekt Hundepension.

Ich bin Jung und brauche das Geld….

Meine größte Angst – in 10 Jahren schaue ich auf das Buch zurück und denke scheiße was hast du geschrieben?!

Klar das wird kein Bestseller. Doch jeder möchte irgendwie seinen Fußabdruck irgendwo hinterlassen. Ist das nun meiner? Oder erst der Anfang. Ich hoffe, dass dies erst der Anfang ist und noch viele spannenden Projekte Folgen. Doch bevor ich jetzt den Kopf nostalgisch auf die Seite lege und ein einzelner Lichtstrahl auf mein Gesicht fällt. Erzähl ich lieber noch was vom Buch.

Die Herausforderung

Ein Buch ohne Erziehung, ohne unsinnigen Klim Bim, Hundeblödsinn, ohne Dinge die zur Vermenschlichung beitragen, die noch im Sinne eines Tieres sind und wirklich umsetzbar sind. Ja ich habe viele Ansprüche an meine Arbeit daher war es eine echte Herausforderung 111 Ideen aufzuschreiben, die in „meinem“ Sinne sind.

Nach den erste 20 lief es super, doch irgendwann wurde es mega hart. Also machte ich immer öfter Pausen und schaute mal in unseren Alltag rein, was mache ich im Alltag für Kniffs um mir das Leben etwas zu erleichtern, irgendwie platzte da der Knoten etwas und die genauere Richtung des Buches formte sich fast von selber. (Wirklich nur fast, also ganz fast nur…) Nach dem die 5 Kategorien feststanden wurde es etwas klarer.

Zeit mutig zu sein, du Luder!

Nachdem die Hacks geschrieben waren, ging es an die Fotos. Die Frage stand im Raum …kommt das Kamera Team zu uns oder fahren wir nach Stuttgart? Ich gebe zu, das machte mir Bauchschmerzen. Mit Vela? Mit Angst vor Menschen? Vor Neuen? Ich muss ja schon mit ihr trainieren, wenn wir einen neuen Teppich im Haus haben… dann in ein Fotostudio? Innerlich ging ich die vor und Nachteile durch. Doch vielleicht musste ich auch mal aufhören zu denken..

Vorteil von zuhause war eindeutig das Vela sich hier sicher war und sich auskannte. Gleichzeitig war das der größte Nachteil, so unsicher sie ist so übermütig wird sie, wenn sie denkt, sich einer Sache sicher zu sein. Sie übertreibt und markiert den weiblichen Macker. Daher war mein Gedanke : Heute sind du und Ich mutig. Zusammen stellen wir uns einer Situation, die für uns beide neu ist.

In meinem Artikel „Die Kunst derGelassenheit mit besonderem Hund“ habe ich es festgehalten, dass ich mir wünschte, als Frauchen mutiger zu sein hier war also meine Chance. Eine Situation die ich als Trainerin voll unterstützt hätte macht mit als Frauchen angst. Ich bin also immer noch meine beste Kundin. Also muss die Trainerin jetzt reagieren.

Ich habe fast Blut geschwitzt, doch ich wusste am Tag des Shootings muss ich sicher sein. Wir packten also unsere 7 Sachen und 4 Pfoten ein und losging es nach Stuttgart.

Bitte nicht anfassen!

Nach einer Einweisung und dem ersten Schock das die Person hinter der Kamera ein Mann ist, folge eine kurze Aufklärung meiner seite mit den Worten: „Am besten ist es, wenn ihr Vela ignoriert, ganz normal verhalten und sie kommen lassen.“ „Sie macht den ersten Schritt, bitte nicht bedrängen.“

Kennt ihr das, wenn man jemanden sagt, er soll sich normal verhalten? Grade dann laufen die Menschen wie „Mensch ärger dich“ Figuren durch den Raum. Doch wie die Trainerin in mir es sich dachte, war die neue Situation eben so neu, dass es Vela egal war, wie nah die Leute an ihr vorbei gingen. Als Sie selbst das wahrnahm, sah man ihr an wie sehr sie sich freue. Nach dem Motto „schau mal Frauchen“.

Wir konzentrierten uns auf die Übungen, Anweisungen und wo muss ich jetzt hinschauen? Und machten einfach unser Ding. Die Anspannung fiel dann auch von mir etwas ab und es wurde noch einfacher.

So ein Shooting geht lange, doch das Team kam meiner Bitte nach, etwa alle 30 bis 40 Minuten eine Pause einzulegen für Vela zum ausschütteln und abschütteln. Vela gewöhnte sich etwas an die Hektik doch nach einer Stunde hatten sich eher die Mitarbeiter an unser Tempo angepasst und es wurde entspannter und ruhiger im ganzen Studio.

Die Leute dort verstanden nun auch eher, wie ich arbeite und was das Thema Körpersprache alles beinhaltet. Natürlich musste ich Vela auch mal körpersprachlich einschränken, wenn sie einen Fehler machte, das blieb nicht aus. Doch Fehler gehören dazu.

Nach ein paar Stunden war alles vorbei und die Bilder im Kasten. Vela säge den Schwarzwald auf den Heimweg ab und Herrchen musste sich den ganzen Rückweg anhören, wie toll das ja war.

Nach dem Konzept die Sintflut

Das berühmte erste Manuskript wurde leider nicht in einem gesicherten Panzer mit Leibwächter geliefert, sondern kam einfach per Post. Ich atmete tief durch in dem glauben, jetzt wird alles leichter, jetzt ist das meiste geschafft.  Jaaaaa, Nein! Nun ging das ewige Korrigieren los. Welches Foto wo, welcher Hack, kleine Fehler, die Farben und und und . Hilfe! Ich hatte die 100 % Entscheidungsgewalt. Ich war froh bei Rückfragen jemanden vom Verlag zu haben und sich neue Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten zu holen. Die Trick 17 Reihe hat ein festes Design aber das Wie und Wo haben wir ausgearbeitet.

Woche um Woche wurden die Korrekturen hin und her gesendet und fanden genau heute (29.08.2018) sein Ende. Heute geht das Buch tatsächlich in Druck und jetzt kann ich sagen fällt die Anspannung ab – (mal sehen, ob das wieder nur Wunschdenken ist). Hier nun ein erster Einblick im Slider.

Ziel des Buches, wie ihr in der einen Passage Lesen könnt und das ist mir sehr wichtig – Nein ich will und kann auch nicht das Leben mit deinem Hund mit einem Buch grundlegend verändern. Aber ich hoffe, den Alltag etwas stressfreier zu gestalten und bewusster darauf zu achten. Wie toll man sinnvolle Dinge selber herstellen kann ohne Aufwand, sogar beim Spaziergang.

Natürlich gibt es von mir immer mal Denkanstöße … wie schnell wir heutzutage von einer Getreideunverträglichkeit oder gar Allergie bei Hunden sprechen …. Was Timing mit Hundetraining zu tun hat, das ewige Thema des Hochnehmens… und warum Hundetrainer eigentlich Menschentrainer heißen sollten …

Ich freue mich, wieder zurück zu sein! Mit vielen neuen Beiträgen im Gepäck über die Hundepension, das Trainerleben und wie das ist als Trainerin im Radio ein Interview zu führen. Seit also mit dabei!

Das Buch gibt es ab 8.10 im Handel zu kaufen und bei Amazon, Weltbild, Thalia, Hugendubel und Co zum Vorbestellen.

 

 

 

 

 

5 Kommentare

  1. Glory das Mädchen sagt

    Dieser Satz gefällt mir am Besten -„Nein ich will und kann auch nicht das Leben mit deinem Hund mit einem Buch grundlegend verändern“ den die meisten wollen das, so fühle ich mich doch immer sehr schnell schlecht gegenüber Glory. Danke alleine für diesen Satz . Das Buch wird natürlich vorbestellt.

  2. Christine sagt

    Cool, bin sehr gespannt. Hört sich toll an und ihc frage mich wie ein Kondom meinem Hund helfen kann?! 😉 😉

  3. Dani und Sally sagt

    Super das du wieder da bist, hab schon Angst bekommen. Geile Nachrichten mit dem Buch wird gekauft 😀

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