Alle Artikel in: Trainerleben

Unsere Schritte zum erfolgreichen Aufbau des Aufmerksamkeitssignal „Schau“

Wie bringe ich meinen Hund dazu aufmerksam zu werden? Wie hole ich ihn aus seinen „Gedanken“? Fragen die mir oft beim Training gestellt werden. Ich beschäftige mich schon sehr lange mit diesem Thema, denn was macht instinktiv als erstes? Genau man ruft seinen Hund beim Namen und definitiv mehr als nur einmal. Warum auch nicht, dafür ist er doch da oder?

Der Problemhund in mir

In den letzten Wochen beschäftigte mich ein Thema ganz besonders, der Problemhund oder eher gesagt das Wort -was ist den die Definition davon? In meinen Augen wird die Definitionen so sehr verschlissen wie was Wort Aggressionen – eine für den Halter unerwünschte Handlung und zack ist der Hund ein Problemhund. Immer öfter bekomme ich dieses Wort zu hören und ich gebe zu, ich hasse dieses Wort. Warum lest ihr heute in meinem Beitrag. Inzwischen gibt es ganze „Problemhundtherapeuten“ diesen Bezeichnung möchte ich an dieser Stelle nicht werten. Doch was ist eigentlich ein Problemhund? Lange, wirklich lange habe ich darüber nachgedacht. Gibt man dieses Wort bei Mama Google ein werden von Alltagsproblemchen bis hin zur „Listenhund“ alles unter diesem Wort geführt.

Degility – Konzentration und Körperbeherrschung für jedes Hundealter (auch im Winter)

Bereits nach Ende meiner Ausbildung hat mich ein Hundesport, ganz besonders gefesselt und aus der Begeisterung nicht mehr herausgeholt. Degility.Eine Tolle möglichkeit seinen Hund ohne Stress und Druck fit zu halten. Heute erzähle ich etwas Genauer über diesen Sport. Was es ist, woran ihr einen guten Degility Trainer erkennt und wie du auch zuhause im Winter etwas für deinen  4 Beiner mit den Degility Standbeinen – Konzentration, Körperbeherrschung und Gleichgewichtssinn tun kannst. Gekommen bin ich auf diesen Sport und die Ausbildung über Velas schlechten Schulterzustandes. Bereits vor einigen Jahren haben Vela und ich mit Agility angefangen und es hat uns riesen Spaß gemacht. Es hat unserer Bindung sehr gutgetan, unserem Teamgeist und wir lagen beide abends total fertig auf dem Sofa. Die Hürden waren immer klein gehalten und auf Zeit sind wir nicht gelaufen – für uns also eher Blümchen-Agility. Doch mit der Zeit humpelte Vela zunehmend nach dem Training. Es war zum Teil so schlimm, dass sie nicht mehr aufstehen konnte. Da war das Training dann erst mal gestrichen. Doch auch im Alltag machte …

Unsere Schritte zu.. Erfolgreiche Begegnungen an der Schleppleine

Leine und Hundebegegnung ist ja immer so eine Sache. Ja nein vielleicht. Jeder hält es anders. Und jeder hält seinen Rat für pures Gold. Die Ultimative Lösung! Ich beobachte immer mehr das es auf Spielwiesen nur noch darum geht wer recht hat. Habt ihr schon mal an die Hunde gedacht? Das vielleicht DIE eine Lösung nicht für alle Ideal ist? Was mir leider vermehrt auffällt, ist, dass es nicht jeder akzeptiert, was oft zu Bösen Blicken führt. Vela und ich haben die „Regel“ oder eher die Absprache: „Bist du an der Leine, gibt es keinen Kontakt“ unter Hunden kann das gerne mal zu Missverständnissen kommen und es schränkt die Kommunikation ein. Grade bei Vela die zu 100 % auf Körpersprache aller beteiligten schaut, will ich es vermeiden, dass ich durch Bewegungen mit der Leine sie einschränke oder selber verwirre. Aber ich gebe zu, auch wir haben eine Ausnahme. Wenn wir Hunde aus unserer Straße Treffen! Hier ist das Durchschnittsalter eines Hundes 8 Jahre, somit geht es hier sehr gelassen zu. Man sagt sich kurz „Hi“ …

Die Kunst der Gelassenheit mit „besonderem“ Hund

Wie gelassen ist man, mit einem Hund der nicht der Einfachste ist? Etwas was mich beim Training gerne gefragt wird. Wie schaffst du es, so gelassen zu sein? Viele Leute glauben, ich war immer so oder ich nehme unsere Situation nicht ernst – Doch es war ein wirklich krasser weg – zur gelassenen Hundemama und auch Trainerin. Es war ätzend, es war schwer, es war zum heulen, zum freuen… kurzum eine Achterbahn der Gefühle. Worin ich immer gut war in dieser Zeit und es zum Teil auch heute noch bin, ist das Jammern in und nach den schlimmen Momenten. In solchen Situationen, wo man an seine Grenzen kommt. Es gibt einfach Tage, da kann ich sehr gut alles infrage stellen. Vor allen, als es mit Vela immer wieder Rückschläge gab und heute noch gibt. Es war nicht nur Frustrierend als Hundemama, sondern auch als Trainerin. Und schnell zweifelt man an sich und an dem ganzen System.

Der Ton macht die Musik – Erziehung aus neuer Sicht & Verbale Niete Frauchen

Kommunikation mit unserem Hund. Wer uns liest weiß, ich lege viel Wert auf die Sprache von Hund. Körpersprache. Wie kann ein Mensch seine Körpersprache Verbesserung, um mit seinem Hund zu sprechen? Doch was, wenn du gefesselt an einem Baumstamm stehst und nur deine Stimme hast? Gibt es nicht? Gibt es doch! Vor zwei Wochen habe ich ein spannendes Seminar besucht mit dem Thema: Verbale Kommunikation in der Hundeerziehung.

Das Ding mit der Bestrafung – Sinnvoll oder Sinnfrei?

Bestrafen beim Hund ist ein sehr großes Thema. Immer mehr Besitzer, halten sehr viel von der Methode, den Hund zu bestrafen. Dabei fällt die Bestrafung ganz unterschiedlich aus. Vom Ausschimpfen übers Anleinen, vom Spielzeug wegnehmen wie bei Kindern, bis leider zu schlimmeren. Macht es eigentlich Sinn seinen Hund zu bestrafen? Würde die Bestrafung da ankommen, wo sie beim Hund soll? Sind Hunde also doch Menschen? Was ist eigentlich der Sinn der Bestrafung? Grundsätzlich ist es so: Der Bestrafte weiß, was er falsch gemacht hat und die Bestrafung ist die Konsequenz aus dem Fehlverhalten. Man soll also „drüber nachdenken“ und das Fehlverhalten sofort unterlassen. Dieses Verhalten lässt sich meiner Meinung nicht auf den Hund übertragen und ist in meinen Augen nicht nur völlig fehl am Platz, sondern macht auch alles noch viel schlimmer. Denn erst mal sollte man wissen, warum der Hund ein Fehlverhalten zeigt. Hat er Angst? Ist er überfordert? Gestresst? Unsicher? Ist die Kommunikation von Hund und Mensch so schlecht? Oder hat er schlichtweg das Signal nicht verstanden? Die Motive des Fehlverhaltens, sind bei …

Flexileine – Fluch und Segen?

Die Flexileine, wenn man an diese Art von Leine denkt, hat man zunächst mehr Bewegungsfreiheit für den Hund im Kopf. Grade die Hunde, die nicht ohne Leine laufen können, ist die Flexileine DAS, worauf die Besitzer zurückgreifen. Komfortable Handhabung mit automatischen Funktionen und Feststellknöpfchen. Doch für wen sollte die Leine eigentlich gut sein? Hund oder Halter? Was ist eigentlich die Funktion der Flexileine? Und wieso wird sie so verkannt? In allen Farben und Formen gibt es „Sie“ inzwischen. Diese Leine mit automatischen Kotbeutelspender und wenn die Entwicklung weiter geht, kommt bald noch Musik aus dem bunten Kasten am Handgelenk des Besitzers. Obwohl immer viele Halter gegen die Art von Leine sind, sieht man sie überall, warum? Bequemlichkeit oder die vorgetäuschte Leinenführigkeit? Denn der Hund gibt einem das Gefühl, toll an der Leine zu laufen. Was bei der Flexileine ohne Training völliger Blödsinn ist. Man verdirbt sich sogar die Leinenführigkeit damit gehörig oder meint Sie zu umgehen. Einer der großen Nachteile der Leine ist, das der Hund an dem besagten Flexiband hängt, somit entsteht ein dauerhafte …

Hundetrainerin – indivuduelle & pauschaliesierte Dolmetscherin für Hunde

Seit meinem Artikel meine Trainermethoden? Die Bedürfnisse eines Hundes, sind nun einige Monate vergangen. Jetzt ziehe ich meine erste Bilanz, nach der Vielzahl an Prüfungen. Den ersten Trainings und Menschen, die ich in den letzten Monaten begleiten durfte. Es war eine spannende Anfangszeit, die voller Höhen und Tiefen war. Ich lese meinen Artikel vom Oktober erneut und denke – ja genauso denke ich immer noch und irgendwie doch ein bisschen anderes. Jeder Hund ist anderes … … Das macht es oftmals schwer, ein passendes Training oder den richten Ansatz zur Problembewältigung zu finden. Aber ist das wirklich so? Was sich nicht unterscheidet, ist die Sprache der Hunde! Die Körpersprache. Diese sieht zwar bei jedem Hund immer etwas anderes aus, sie drücken damit jedoch immer die gleichen Gefühle aus, dabei jedoch in unterschiedlicher Intensität – ich muss im Nachhinein schmunzeln, wenn ich an die Zeit denke, wo wir tagelang mit dem Bauch auf der Wiese lagen, um Hunde beim Training zu beobachten. Egal welche emotionale Situation oder reiz beim Hund eintraf, es war sehr spannend und …

Was kostet dich dein Hund?

Eine Frage, die mir letzte Woche gestellt wurde. Geld ist immer so ein Thema, manche Menschen halten in Bezug auf Haustiere und Hobbys ja gerne ihre Kosten dafür geheim. Andere prahlen richtig, wie viel oder wie wenig sie ausgeben für Maximales „was auch immer“. Eine gute Freundin wünscht sich einen Hund und stellte mir an einem Abend diese Frage. Was soll ich sagen, ich rollte erst mal meine aufgerissenen Augen und sagte etwas verlegen: „Au das ist eine echt gute Frage“. Ich wusste es wirklich nicht ganz genau… peinlich oder normal? Als ich wieder zuhause war, stellte ich mir diese Frage dann noch mal: Ja, was kostet dich denn eigentlich dein Hund? Und mein zweiter Gedanke war: Oh Gott, das will ich lieber nicht wissen!! Dieser Gedanke ging mir wirklich nicht aus dem Kopf. Was ist viel? Was ist wenig? Ich habe mich gefragt, ob andere Hunde Besitzer immer alle ihre Kosten in Bezug auf Hund vollkommen unter Kontrolle haben? Rechnet man jedes Leckerchen oder kleine Anschaffung gleich ins große Ganze ein? Ich definitiv nicht, …

Kinder und Hunde – Der richtige Umgang muss gelernt sein, oder nicht?

Wenn Hunde auf Kinder treffen oder wie viel Hundebesitzer bestätigen, wenn Kinder auf Hunde treffen – bekommen alle beteiligten ein mulmiges Gefühl im Bauch. Immer wieder kommt es zu Zwischenfällen, zwischen Kindern und Hunden und dann bleibt die ewige Frage, wer hat denn jetzt schuld? Hund? Kind? Eltern? Alle? Täglich begegnen wir Kindern und ich muss immer wieder feststellen, wie wenig die Menschen über Hunde und deren Umgang wissen, – und in dessen folge auch ihre Kinder. Entsprechend verhalten sich auch Kinder falsch. Doch muss man eigentlich den Umgang kennen? Oder ist das alles Mumpitz? Wie soll sich eigentlich ein Kind gegenüber einem Hund richtig verhalten? Die Devise heißt eigentlich ruhig bleiben, doch Kinder reagieren oft falsch. Sie rennen, sie schreien, sie wedeln wild mit dem Armen – es sind ja auch Kinder. Doch es ist oft Horror für die meisten der Hunde. Wie sollen Kinder wissen, wie sie sich richtig verhalten? Ich bin der Meinung, hier sind die Eltern in der Pflicht! Egal ob man jetzt einen Hund hat oder nicht – alle Eltern …