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Der Jakobsweg mit Hund

 

Seit einiger Zeit spiele ich wieder mit dem Gedanken, an ein neues Abenteuer. Natürlich muss Vela wieder ein Teil davon sein. Wir sind seit Jahren große Wanderfans und sind vor allen Tages Wandrer. Bislang haben wir dies, auf unseren Blog nicht durchdringen lassen, was sich in Zukunft ändern wird. Worüber ich mich mehr freue.

Wandern – gleich früh morgens, Freund, Hund und Kegel einpacken und los geht’s. Doch über Nacht waren wir bislang noch nie unterwegs. Ich kann nicht mal genau sagen warum, meistens mangelt es an Zeit, am innerem Schweinehund wahrscheinlich und auch eine kleine angst begleitet mich, mit einem „nicht so einfachen Hund“ große Touren zu planen. Dies soll jedoch bald anderes werden. Wir sind inzwischen mit unserem Training an einen Punkt gekommen, wo die Angst, nur noch als eine kleine Wolke über mir hängt.

Wandern mit Hund über Nacht.

Selber habe ich noch keine Erfahrungswerte, mit Vela auf einer hüte zu sein. Muss aber zugeben, dass ich bislang auch wenig Gutes gehört habe von Wanderfreunden. Habt ihr schon erfahren damit gemacht? Gute oder Schlechte?

Regeln für Hunde beim Wandern.

Anfangs habe ich mir beim wandern nicht so die Gedanken gemacht, dass es sogar fürs Wandern Regeln gibt. Wer, auf welcher Seite läuft, in welche Richtung oder inwieweit der Hund frei laufen darf, sind nur 2 Dinge, die wir erst lernen mussten. Ich lasse Vela sehr gerne frei laufen, doch habe festgestellt, dies stört viele eingefleischte Wanderer. Andererseits, hatte ich sie an der Schleppleine, war es fast noch schlimmer. Was es jetzt also besser? Inzwischen suchen wir uns Wanderwege raus, die besonders gut für Hunde geeignet sind, viele Wiesenwege, Wasserstellen und Waldpassagen sind unsere Eckpunkte. Bald werdet ihr unseren schönsten Wanderwege auch im Blog nachlesen können.

Ein großes Ziel

Natürlich muss es gleich so ein Ziel sein, was auch sonst. Der Jakobsweg. Seit Wochen recherchieren wir strecken, Erfahrungswerte, Bücher. Mehr über Land, mehr am Meer entlang, „Anfänger“ Wege und extrem lange Strecken. Der Bekannteste weg ist der Camino Frances jene die hochmittelalterliche Hauptverkehrsstraße Nordspaniens. In einem Buch habe ich jedoch den bislang schönsten Satz in Bezug auf den Jakobsweg gelesen:

Vor allen auf den bekannten und viel belaufenen wegen, sind Hunde in Foren und reiseführen eher unwillkommen aber geduldet. Schwieriger wird es bei den Übernachtungen. Dies muss genau geplant werden (na gut, das muss man mit Hund sowieso machen). Ist unser Ziel zu hoch gesteckt?

Vorbereitung

Natürlich muss man nicht nur genau wissen, was man einpackt, sondern muss ich auch die Frage des Fitnesslevels von mit und Vela stellen. Ja räusper also laufen halt ….

Tagestoren mit Pause bis zu 25 km sind für uns bislang kein Problem und entspricht etwa 5 bis 6 Stunden laufen bei uns. Doch reicht das aus, um so etwas zu machen?

Fazit

Ich bin sicher, ich werden den Satz des Buchs folgen und uns einen eigenen Jakobsweg zusammenstellen. Und trotzdem schauen, ob man für kurze Strecken auf einen der Hauptwege kommt. Momentan ist das nächste Frühjahr in Planung, bis dahin haben wir noch etwas Zeit, um uns ausreichend vorzubereiten. Ich frage mich, was Hape Kerkeling wohl gesagt hätte, wenn er einen Hund dabei gehabt hätte, statt: Ich bin dann mal weg.

Aufruf

Ich dachte mir nun, bevor ich noch mehr Foren im Internet durchforste, stelle ich die Frage auf unserem Blog! Habt ihr „Langzeit wander“ Erfahrungswerte mit Hund? Ich würde mich über Meinungen und vor- und Nachteile sehr freuen und natürlich über eure Tipps.

Es ist vielleicht nur ein Hirngespinst, doch was ich mir auch sehr wünschen würde oder vorstellen könnte, wenn man noch weitere Hundehalter und Wanderfans mit in den plan einschließen kann und als kleine gruppe diese Wanderung macht. Das wäre klasse.

 

 

 

 

 

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9 Kommentare

  1. Yvo sagt

    Jeden Tag ein Post. – Das war mein Plan. Ich halte ihn ein. 😉

    Aktuell habe ich noch keine Erfahrung mit mehreren Tagen, aber sie sind in Planung.
    Bisher wollen wir den Watzmann umrunden. Drei Tage sind geplant – quasi zum üben. Da Herr von und zu über den Watzmann möchte, müssten wir dies noch spätestens im September in Angriff nehmen. Schauen wir mal ob wir es schaffen. Für uns ist das die Probe ob wir andere Langstrecken schaffen. Am Hund wird es vermutlich kaum scheitern, der hat eine Kondition, die ist unglaublich.

    Für so zwischen durch haben wir uns den Neckarsteig mal überlegt – liegt um die Ecke und bietet etliche Campingplätze um zur Not dort zu nächtigen. Wäre quasi auch was kleines.

    Hast du eventuell einen Tracker für deine aktuellen Touren? Im Prinzip ist ja nicht nur die Distanz, die ihr bei den typischen Touren zurück legt interessant, sondern auch: Höhenmeter, Beschaffenheit der Strecken, usw., wobei ich das ja sicher nicht erwähnen brauche, als heimliche Wanderer….hihi…. da kam der Klugscheisser wohl durch, ups!

    Hier hab ich noch einen kleinen Lesetipp: https://julewandert.wordpress.com/versteckte_seiten/alpenuberquerung/

    Zum Aufruf als solches: Beim Jakobsweg scheiden wir aus, dass ist vorallem mir zu überlaufen (von dem was man so hört), aber bei anderen Ideen könnten wir da sicher mit uns reden lassen. 🙂

    Viele liebe Grüße aus der „Nachbarschaft“,
    Yvo und Kathy

    • FrauVela sagt

      Guten Morgen ihr Lieben 😀 super Tipp! Muss ich mir gleich ansehen. Ja der Jakobsweg ist mehr wie überlaufen, deswegen, wie geschrieben, werden wir unsere eigene Route laufen, finden und planen. Mal sehen wann ich das erste Mal mecker, dass das alles so schwer ist. Kommt bestimmt bald. : D Der Jakobsweg ist so das Mea Projekt zwischen drin folgen bestimmt noch keine Etappen, weniger für Vela mehr für mich als Erfahrungswert.
      Kommt ihr hier aus der Ecke?

      Liebe grüße Anke und die Rasselbande

      • Yvo sagt

        Meckern gehört dazu. Ohne Meckern macht das keinen spass. Frau muss ja auch artgerecht behandelt werden.

        ….und noch sooooo lange auf einen Reisebericht warten. 🙁

        Es ist eine grosse Ecke. So etwa 60 km, bei Heidelberg. Ausser Google hat gelogen. Hatte es aber auch etwa so in Erinnerung.

  2. Sophie_Pelle sagt

    Tolles Thema und ein schönes Ziel der Jakobsweg!
    Wir sind leidenschaftliche Wanderer, auch gerne Mehrtagestouren in den Alpen, mit den Hütten hatten wir eigentlich nie Probleme, haben aber immer vorher angefragt und die Buchung mit Hund bestätigen lassen. Da für mich nur Hütten in Fragen kamen/kommen, wo Pelle bei mir schlafen kann, fielen natürlich immer wieder einige weg. Aber ihn alleine draußen schlafen lassen, ist für mich keine Option. Klar darfst du mit Hund nicht im Lager schlafen, aber wenn ich ehrlich bin, hab ich die Ruhe meines „Hundezimmers“ immer genossen…. 😉 Lagerschlafen ist jetzt eh nicht so meins.
    Den Camino hat im letzten Jahr eine Freundin mit ihrer Hündin in Angriff genommen, leider aber auch vorzeitig beendet, die Hitze, die sehr schwere Unterkunftsituation, wenn du mit Hund reist…. Sie hatte sich das leichter vorgestellt.
    Unser Traum ist noch immer eine Alpenüberquerung, aber da kommt mein innerer Schweinehund zur Zeit noch immer wieder mit neuen Bedenken…. Mein Traum wäre es in einer kleinen, feinen Hunde-Menschen-Gruppe die Herausforderung gemeinsam zu meistern.
    In diesem Jahr steht bei uns erstmal „Camping“ an, das ist für mich mit Hund (auch kein „einfacher“ Hund) eine neue Erfahrung und sorgt auch manchmal schon für Kopfzerbrechen… 😉
    Ich bin gespannt, wie es bei euch weitergeht! Ganz liebe Grüße – Sophie & Pelle

  3. Hallo,

    also wir sind ganz oft auf dem Jakobsweg unterwegs. Ein Teil verläuft nämlich in unserem Wald hier im Dorf 😉

    Liebe Grüße

    Anika

  4. Oh was für ein schöner Plan. Wir drücken euch die Daumen, dass ihr irgendeinen Weg finden werdet euren Traum wahr zu machen. Leider können wir euch aber keinen Tipp geben 🙁

    Was wir aber können ist den Artikel mit in die Leseempfehlungen bei uns zu packen 😀

    Liebe Grüße
    Abby und Dini

  5. Liebe Anke-Maria,
    das hört sich spannend an! Ich denke, am Jakobsweg macht es wahrscheinlich Sinn, ein Zelt dabei zu haben, um mit Hund unabhängig von Unterkünften zu sein. Wir haben letztes Jahr unsere erste Mehrtageswanderung am Meraner Höhenweg gemacht – eine großartige Erfahrung! Und ich habe mir auch viele Gedanken gemacht, da Bobby nicht der sicherste und souveränste Hund ist. Das Erlebnis hat uns noch mal richtig zusammen geschweißt. Ich habe ein paar Artikel auf meinem Blog darüber geschrieben: https://anwolf.wordpress.com/2016/09/12/der-rhythmus-des-wanderns-teil-3-meraner-hoehenweg/ . Ich bin sehr gespannt, wie es bei euch weiter geht.
    Viele Grüße von Andrea

  6. Tolles Thema
    Ich stehe fast ein der gleichen Stelle wie du. Mein Traum ist auch, eine mehrtägige Wandertour mit meinen Hunden zu unternehmen. Ich stehe vor den gleichen „Hindernissen“ und mache mir die selben Gedanken…
    Nur mein Schweinehund ist wohl noch größer, bzw die Angst oder die negativen Gedanken darüber, was wäre wenn…
    Ich freue mich auf deine Artikel dazu

    Liebe Grüße,
    Nicole mit Oskar & Mira

    • FrauVela sagt

      Liebe Nicole, Oskar und Mira, schön das es euch auch so geht. Ich denke viele die soetwas machen möchten, stehen erstmal mit einem Fragezeichen da. Ihr seid herzlich eingeladen mitzukommen 🙂 🙂 liebe grüße Vela und Frauchen Anke

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