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Die Spezies Jogger – in freier Wildbahn gesichtet

Heute möchten wir es der Welt ein bisschen einfacher machen. Na ja ich versuche es mal. Irgendwie. Viel gesehen, selten gemocht und doch ab und an positiv überrascht:

Die Spezies Jogger. Wo leben sie? Wo kommen sie her? Und wie verhalten sie sich in freier Wildbahn? Wir haben uns auf die Lauer gelegt, um die Spezies in freier Wildbahn zu beobachten …

Knallharte Fakten über die Spezies

Der klassische Jogger, joggt bei 17,6 Grad am liebsten und beginnt seinen Lauf durchschnittlich mit 1,45 km, bevor er seine ersten Dehnübungen macht um dabei schon mal sein Revier abzustecken und zu markieren. Er joggt durchschnittlich 9,4 Kilometer und begegnet in einem Waldgebiet 1,64 Hunden.

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Der Jogger von heute, bewegt sich lautlos durch den Wald, mit Stöpsel in den Ohren. Die ihn seine Umgebung optimal vergessen lassen. Andere Menschen auf wegen oder gar Hunde wahrnehmen, muss der Jogger nicht, denn es ist sein weg. Auf dem zwar andere speien geduldet werden aber wehe, er muss wegen dir sein Tempo drosseln -oder gar ausweichen. Der Jogger mag dieses gar nicht – hier kann es zu Orientierungslosigkeit des Joggers kommen, denn er ist nicht gewohnt die Seite des Feldweges zu wechseln. Je nach Alter, Spezies und Jogger erfahren fallen diese unterschiedlich heftig aus. Ein Jogger ist gerne nachtragend. Vermeidet also den Kontakt, da es ihn nur unnötig aufscheucht. Es besteht gesteigerte Fluchtgefahr oder hinterher nörgeln.

Doch der Jogger denkt natürlich an seine Mitmenschen, Neonfarben geben anderen Menschen die Chance ihn wahrzunehmen. Hier habt ihr nun einen Wimpernschlag Zeit also – hopp. Bei Gelegenheit oder eher gesagt mit einer Bewegung solltest du sprungartig in die Büsche hechten, natürlich mit deinem Hund. Dabei zeigst du und dein Hund die optimale Absprungtechnik in den Graben. Dieses verhalten sollte lautlos, freundlich und umgehend erfolgen. Ist der Jogger mit einem guten Abstand weitergezogen, vergewisser dich, dass es wirklich ein Einzeljogger war, sie joggen gerne im Rudel. Aus dem Graben also erst links und rechts vergewissern, dass die Luft rein ist.

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Solltest du doch in eine Situation kommen, die unvermeidlich ist, und es keine Möglichkeit gibt auszuweichen, bewahre ruhe. Rufe deinen Hund zu dir und zeige ein höffliches Verhalten, den eins ist klar der weg gehört den Joggern. Laufe mit deinem Hund frei bei Fuß oder an der Leine an dem Jogger vorbei oder bleibe stehen, je nach dir und deinem Hund. Ab besten bist du zwischen dem Jogger und deinem Hund – denn andere speien können Jogger nur schlecht einordnen und es besteht die Gefahr von fuchtelnden Händen von seitens des Joggers. Fotos oder gar ein Gruß, solltest du bei Joggern vermeiden. Sie könnten sich zu dir neigen, stolpern oder sich anderes belästig fühlen – ist ein Jogger erst mal aus dem seinem Tempo, abgelenkt oder muss er seine kontrollierte Atmung verlassen, hat er die höchste Phase der Reizbarkeit erreicht – denn eins ist klar, du allein bist daran schuld – also nimm deine -und die Beine deines Hundes in die Hand und lauf, was das Zeug hält, ab besten in zick zack Linien um ihn zu verwirren. Im besten Fall ist der Jogger bereits so müde, dass er nicht hinterherkommt- bist du in Sicherheit, atme tief durch und lauf gemütlich weiter …

Die Ausnahme Jogger sind selber mit der Spezies Hund aufgewachsen und fühlen sich weder bedroht noch müssen sie ihr Revier verteidigen, die zu erkennen, kann jedoch schwer sein. Geh hier lieber auf Nummer sicher.

Liebe Jogger, denkt doch auch mal an andere. Ich weiß, auch die Spezies Hundemama ist mehr als nur schwer und auch uns gilt es noch genauer zu erforschen. Der richtige Umgang, der Lebensraum und vieles mehr. Aber ein friedvolles Miteinander wäre für mich persönlich viel angenehmeren und für Vela und all die anderen sicher auch …

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3 Kommentare

  1. Yvo sagt

    Ich frage mich gerade welche Gattung wohl die Schlimmere ist:
    – Jogger
    – Radfahrer
    – Eltern mit freilaufenden Kindern
    Ich würde den Jogger beinahe als einen der Friedlichsten einstufen, auch wenn er oftmals nicht in der Lage ist nur ein freundliches Kopfnicken zustande zu bringen, so führen wir für unseren Teil hier in der Region eine glücklicherweise recht friedliche Co-Existenz. 🙂

    • FrauVela sagt

      Haha ja eine Friedliche Co-Existenz würde ich mich auch so gerne Wünschen!! Dann gibt es bei euch wohl die friedlicheren Jogger?! Die Gattung hat dort wohl mehr freilauf ;););)

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