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DIY – Ein Geometrischen Hund Sticken

Heute Do it yourselfen wir mal wieder. In den letzten Wochen, habe ich mit viel mit dem Thema „Altes Handwerk“ beschäftigt. Diese alte Kunst ist wieder voll im Trend und ich bewundere die Menschen, die wirklich noch wie früher aus gefühlt nix, die schönsten Dinge zaubern können.

Inzwischen gebe ich gerne für selbst gemachte Unikate mehr Geld aus. IKEA und Co. sind immer nett doch es zieht mich hin zu Dingen, die einfach nicht jeder in seiner Wohnung stehen hat mit der passenden Geschichte dazu.
Besonders interessiert hat mich das Sticken. Wenn ich daran denke, sehe ich aus komischen gründen die Amisch vor mir. Alte Damen die im Schaukelstuhl sitzen und Bilder auf Leinen sticken. Dieser Trend blüht wieder voll auf, mit modernen Hippe Mustern oder ganzen Sternbildern. 

Seit langen wollte ich etwas machen, was ich gemütlich auf dem Sofa ausüben kann und nun habe ich eine echte Leidenschaft in mir entdeckt. Seit Wochen übe ich Kreuzstiche, Rückstiche, französische Knoten oder Blumenmuster.
Ich habe mich mit Themen beschäftigt wie, welches Garn?, welcher Stoff? (Das war ein langes Drama) was für Nadeln geeignet sind? Und aus welchem Material die Stickrahmen seinen sollten.
Ich habe mir viele DIY Anleitungen und Videos angesehen und habe wieder einmal festgestellt, dass die kleinen Geheimnisse einfach nicht gerne verraten werden und noch immer frage ich mich warum?
Wir machen uns also heute wieder gerne unbeliebt in der DIY-Szene und zeigen euch ganz genau, was ihr braucht, auf was ihr gut verzichten könnt und wo ihr die Materialen her bekommt.

Ich fange mal mit dem Stoff an. Ich gebe zu, dies war ein Kampf! Was ich nicht alles gegoogelt hab, um herauszufinden, welcher Stoff zum Sticken geeignet ist. Irgendwie alles und irgendwie auch nix. Es gibt spezielle Stickstoffe, die sind sehr grob und eignen sich gut für den Kreuzstich, doch ich wollte ja etwas Modernes! Bevor ich euch erzähle, was alles schief ging, sag ich lieber, was gut geeignet ist.

Ich habe 3 Verschiedene Stoffe ausgewählt: Dicht gewebte Bio-Baumwolle, die Bio- Baumwolle hat sich, als besonderes robust herausgestellt die ist eng gewebt und hat eine echt gute Qualität! Ich habe sie ganz ind er nähe von Ettlingen gekauft, Bei Maya Stoffe. Im Internet bekommt ihr sie zum Beispiel bei stoffe.de, dann der klassische Vollleinen. Auf dem kann man gut Arbeiten, wenn man bereits etwas Erfahrung hat. Der Stoff ist wie klassisch beim Leinen etwas durcheinander und um nicht gänzlich schief zu werden, braucht man dafür schon ein gutes Händchen und ein bisschen Übung.
Mein Favorit ist und war der dicht gewebter Halbleinen, er hat diesen „schmutzigen“ Leinen Charakter mit einer graden gewebten Naht. Er lässt sich wirklich gut verarbeiten und war erstaunlicherweise der vom Preis her Mittelklasse.

Ausgegeben habe ich für den Stoff:
Vollleinen – Lauf. Meter doppelt gelegt 10 Euro (Unterster Stoff)
Halbleinen Lauf. Meter doppelt gelegt 12 Euro ( Mittlerer Stoff)
Bio-Baumwolle Lauf. Meter 16 Euro ( Oberster Stoff)

Stickrahmen
Hier habe ich verschiedene getestet und eins kann ich euch sagen, vergesst die Dinger von Amazon! Alle sind durchgefallen! Rahmen aus Bambus eignen sich gut, da das Holz sich gut biegen lässt. Die Modelle von Amazone sind alle durchgefallen und sind auch abgesplittert. Haltet euch hier lieber an einen Laden für Wolle und Garn und Nähbedarf. In der Regel haben sie diese Rahmen und ihr könnt euch von der Qualität und Größe überzeugen.

Sticknadel
Hier habe ich auf Prym gesetzt und wurde nicht enttäuscht! Sticknadeln mit Spitze Nr. 18-22 habe ich als beste empfunden, mit den gekauften Stumpfen konnte ich nicht so viel anfangen. Ich empfand es als nervig und der Stoff bog sich immer wieder nach außen.

Garn
Leider konnte ich hier nicht auf das Garn, von Garn und mehr zurückgreifen. Jedenfalls nicht für den Halbleinen, er ist einfach zu dick! Ich habe Stickgarn gekauft, diesen gibt es bereits für unter 15 Euro in 20 Farben, jede Farbe 8 Meter.

Kreidestift
Der Kreidestift eignen sich immer gut auch fürs Nähen. Wenn ihr keinen habt, könnt ihr auch einen Bleistift benutzen! Bei Amazone habe ich ihn für knapp 6 Euro mit verschieden Farben gekauft.

Amazone Links
Wie immer arbeiten wir bei DIY mit Amazone links, dies ist völlig kostenlos für euch! Wenn ihr über unsere Seite auf den Link geht und diesen Artikel kauft, bekommen wie etwa 2% vom Verkaufspreis als Provision. Dieses Geld geht gleich wieder in neue DIY.

Jetzt geht es aber los..
Für unseren geometrischen Hund habe ich den Rückstich benutzt, dieser funktioniert so:
Wie der Name schon sagt, wird das Garn rückgestickt. Was mir gut daran gefällt, er sieht aus wie eine saubere und grade Linie.

Zuerst schneidet ihr euren Stoff auf die Maße vom Stickrahmen zu und spannt diesen ein. Dafür einfach den Stoff auf den inneren Ring legen, den äußeren drüber ziehen und festspannen.

 

Ist der Stoff fest eingespannt, kann es ans Zeichnen gehen. Wenn ihr einen Zeichentisch oder ähnliches habt, beneide ich euch jetzt schon. Da ich erst angefangen habe mit dem Sticken, behelfe ich mir noch der Methoden mit der Handylampe. Ich habe mein ausgeschnittenes Motiv mit Stecknadeln an der Rückseite vom Bild befestigt, so dass das Motiv mit der Vorderseite auf dem Stoff liegt. Anschließend habe ich mit dem Handy das Blatt von unten angestrahlt und mit Schneiderkreide oben die Linien aufgezeichnet.

 

Wer mich immer eindringlich dabei beobachtet hat, ist Nero. Er war richtig an genervt, dass es keine Katze war und sabotierte laufend aber mit viel Spaß das Projekt.

Ist das Motiv aufgezeichnet, geht es ans Sticken! Ich habe mit dem Rückstich gestickt. Sagt das 3 mal ganz schnell hintereinander! Jetzt aber Konzentration. Also wie der Name schon sagt, stickt man rückwärts, um nach vorne zu kommen! Geil oder? Rückwärts vorankommen. Sticken rockt also nicht nur, sondern stellt auch sämtliche Gesetzte auf den Kopf.

 

Man stickt also quasi immer in das Loch, in das man zuerst die Nadel gesetzt hat, das gibt ein gleichmäßiges Bild. Grade bei den geometrischen Formen bekommt man dann grade Kannten, die mir sehr gut gefallen haben.

Stickgarn kann etwas tückisch sein, da die Fäden nur leicht eingedreht sind, können sie sich leicht verheddern. Sollte das passieren, muss man entweder den Faden abschneiden und von der Rückseite neu einsticken oder das Wirrwarr vorsichtig wieder zurück fädeln. Für das Bild mit allen Drum und Dran habe ich etwas eine Stunde gebraucht. Als Tipp von meiner Seite, wie man auf dem unteren Bilder sehen kann, blitzt die Schneiderkreide raus.

Den Stoff kann man einfach bei 40 Grad waschen. Legt das Leinenstück aber am besten in einen Waschbeutel und passt auf, dass eure Fadenende gut verknoten oder eingestickt sind. Die Rückseite möchte ich euch natürlich auch nicht vorenthalten.
Am Ende sieht es dann so aus! Ich muss sagen, es macht echt Spaß und ist für Anfänger gut geeignet und um Nero zu besänftigen gibt es bald die passende Katze dazu! In den nächsten Schritten kann man Anfangen ihn quasi mit Garn auszumalen, das seht ihr bei unseren nächsten DIY!

 

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