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Do It Yourself – Fotohintergründe für unter 20 Euro

Schöne Fotos, sind ja quasi neben dem geschrieben Wort eins der wichtigsten Dinge auf einem Blog. Ich liebe Bilder, bevor ich die Texte ganz genau lese, erwische ich mich dabei, wie ich erst die Bilder studiere. Licht, Kamera und Hintergrund, alles scheint perfekt zu sein. Menooooo das will ich auch können – aber natürlich in günstig. Was sonst!

Ich habe DIY Fotowände / Hintergründe gebastelt für unter 20 Euro, heute möchten Vela und ich (hauptsächlich ich) euch die Anleitung dazu geben und natürlich berichten wo ihr die materialen am besten und günstigsten bekommt und bei welchen Dingen ihr euch sogar den Einkauf komplett sparen könnt.

Wie immer erstmals ab zum Baumarkt, folgendes benötigt ihr:

Holzplatten // hier eignet sich gut MHF platten mit 3 mm dicke, ich habe die Masse 60x100cm verwendet, dies ist für unsere Fotos ausreichend. Tipp: Schaut im Baumarkt auch nach Rest holz. Diese Platte habe ich für 2 Euro gekauft und mit der Stichsäge einfach durchgesägt.

Farbe // ich empfehle voll- und Abtönfarbe. Da ich finde, dass sich grau immer gut eignet habe ich also schwarz und weiss gekauft. Hier habe ich auf die schöner wohnen Farben zurückgegriffen, damit habe ich gute Erfahrungen gemacht. Kauft von Weiss eine Größe- oder zwei Flaschen. Wenn ihr Farbakzente möchtet, gibt es von schöner wohnen kleine Töpfchen mit Testfarbe, die sind günstig und eignen sich super für die kleinen Highlights.

Pinsel // ich habe einen Tapezierpinsel aus dem Keller gefischt. Es eignet sich aber auch ein handelsüblicher Haushaltsschwamm oder eine zerknüllte Zeichnung, um eine besondere Struktur zu bekommen.

Spachtelmasse // Struktur kann bei fortwenden super aussehen, greift am besten auf fertig spachtel zurück, der zeitig trocknet, das geht schnell und ist einfach aufzutragen. Hier benötigt ihr dann noch den passenden Spachtel.

Sprühlack // greift am besten auf klaren matten lack aus der Sprühdose- nicht glänzend, wenn ihr ein Foto macht kann das böse spiegeln.

Farbrolle // zum Grundieren der platten.

Und nun Schritt für Schritt:

Erst habe ich die Platte gereinigt, damit sie frei von Schmutz ist. Jetzt mit der Farbrolle und der weissen Farbe die Platte grundieren und trocknen lassen.

Ihr entscheidet natürlich selber, wie euer Hintergründe aussehen.  Ich habe mich für grau entschieden, in verschiedenen Ausführungen. Also mische ich erst ein paar Farbproben, um zu schauen, welche Farbnuancen mir am besten gefällt. Tipp: Mischt die Farbe auf einem Teller wo Frischhaltefolie drüber gespannt ist. Die Folie könnt ihr später abziehen und der Teller ist nicht voller Farbe. Nun habe ich mit dem Tapezierpinsel angefangen und etwas herum probiert.

Ich war mir erst nicht sicher, doch mit jedem Pinseltupfer ergab sich von selber ein schönes Muster. Ich denke. Man sollte dabei nicht so viel denken, dann geht es viel einfacher. Nachdem ich mich dann natürlich voll bekleckert hatte (da hätte ich mal denken sollen) zog ich mir meine „ich geh mal basteln“ schürze an. Somit konnte es wieder weiter gehen.

Nun auch diese Farbe gut durchtrocknen lassen. Mit dem Sprühlack bin ich auf den Balkon gegangen. Ich habe mit gleichmäßigem Abstand nun, den Lack verteilt und über Nacht draußen trocknen lassen. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte das Zugern sofort alles trocken sein können. In solchen Dingen bin ich super ungeduldig. Doch das würde nur das Ergebnis kaputtmachen, also Abwarten und Tee trinken oder in meinem Fall Wein.

Als die eine platte auf den Balkon trocknete, widmete ich meine Aufmerksamkeit der anderen. Hier wollte ich neben Farbe auch etwas Struktur reinbringen.  Wie bei der ersten Platte, habe ich auch diese erst mal gereinigt. Nun habe ich die Spachtelmasse aufgetragen und mit dem spachtel verteilt. Auch – nicht zu viel denken einfach machen.

Nach dem Trocknen habe ich sie mit weiss zusätzlich grundiert. Da die Spachtelmasse eher cremefarben war. Ich habe mir eine Farbe an gemischt und sie gleichmäßig aufgetragen danach bin ich mit einem Haushaltsschwamm und etwas schwarzer Farbe in Tupfern über die Struktur gegangen, um die diese etwas raus zuarbeiten. Dann wieder mit Sprühlack bearbeiten und trocknen lassen. Ich finde, dies ist eine tolle Alternative zu teuren Fotobanden, zusätzlich arbeite ich dann etwas mit Licht, um bestimmte Stellen der Wand, in den Vordergrund oder Hintergrund zu stellen. Ich persönlich mag diesen Effekt sehr.

HIER NUN DAS ERGEBNIS:

Lebensmittel Hinweis // bitte denkt daran, diese Leinwände sind lackiert. Legt also keine nassen oder feuchten Lebensmittel direkt auf die Platten, schaut das ihr immer etwas drunter legt, wenn es im Anschluss noch verzehrt werden soll.

Wenn ihr fragen habt, könnt ihr mir gerne schreiben oder schickt mir eure schönsten Hintergründe, wir würden uns freuen.

 

 

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11 Kommentare

  1. WOW! Was für eine geniale Idee! Ich habe meine Fotos bisher immer in der Pause auf der Arbeit gemacht, da haben wir einen tollen Holzhintergrund und überlege die ganze Zeit was ich denn sonst nehmen könnte. Werde mir jetzt auch einen Hintergrund selber machen!

    LG Jessie

    • FrauVela sagt

      Hallo Jessy, klasse, dass euch das DIY gefällt. Wie es bei euch aussieht, bin ich jetzt schon gespannt. Da je nach Muster immer etwas anderes rauskommt 😉 Liebe Grüße

  2. Pingback: DIY: Fotohintergründe selber machen - Lux und Poppy

  3. Und noch was für meinen Urlaub. 😀 Der Baumarkt freut sich schon auf mich. 🙂 Die Fotohintergründe sehen super aus! Ich habe bisher gerne Reste von einer Holztapete mit entsprechender Struktur genommen, aber immer eine Rolle Tapete kaufen ist natürlich zu teuer. 😀

    • FrauVela sagt

      Danke dir! Ich war erstaunt wie schnell das ging! und Spachtelmaße kann man immer im Haus mal brauchen. Dann viel spaß im Baumarkt, Ich hoffe zu hast da auch so viel Spaß immer wie ich, wenn mich die verkäufer komisch ansehen, wenn ich sage was ich mit den Materialien vor hab 😀

      • Mein/unser Blog ist auch noch recht neu. 🙂
        Ich muss gar nicht mehr so viel im Baumarkt kaufen, Holz hat mein Freund bestimmt noch irgendwo und Volltonfarben in schwarz und weiß sind auch noch da. 🙂
        Aber im Baummarkt bin ich gern. 😀

  4. hundebloghaus sagt

    Oh, die sind ja toll geworden!!!
    Ich für meinen Teil, verwende meist Geschenkpapier von Depot bzw. von da wo ich gerade ein schönes sehe.
    Die Aufbewahrungsbox musste ich schon zweimal erweitern, weil alle paar Wo. eine Verpackungsrolle dazukommt.
    Deine selbstlackierten merk mich ich mir mal vor…da machen sich die Leckerli auch ansehnlich drauf!
    LG Danni

    • Liebe Dani, Hallo mein Hundepuppi hihi, super das es euch gefällt. Auch eine Mega Idee, mit dem Geschenkspapier. Ihr richtet eure kleinen Details auch immer so schön aus. Vela und ich, sind da einfach voll grobmotorisch veranlagt. 😀

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